Im Internet gibt es eine große Anzahl an Internetseiten, die einen DSL Speedtest anbieten.
Vor allem die großen Computermagazine sind interessiert daran, wie schnell das Internet in Deutschland ist. So können “Karten” erstellt werden, die dokumentieren, wie weit das DSL Netz in welchen Regionen ausgebaut ist.
Aber auch für die Kunden eines Internetanbieters ist es interessant zu wissen, wie schnell das Internet wirklich ist.
Beim DSL Speedtest wird offensichtlich, dass es sich bei den Angaben der Provider meistens um “bis zu” Angaben handelt. Wenn DSL 6.000 gebucht wird, ist nur selten wirklich DSL 6.000 in dem Paket drin.
Ein einzelner DSL Speedtest ist aber nur sehr wenig aussagefähig. Um sich ein genaues Bild von seiner Internetleitung zu machen, muss der Test zu verschiedenen Uhrzeiten und an verschiedenen Wochentagen wiederholt werden. Es ist selbstverständlich, dass das Internet an einem Samstagabend stärker ausgelastet ist als in einer Nacht von Sonntag auf Montag.
Um das Testergebnis nicht zu verfälschen, sollten vor der Durchführung von einem DSL Speedtest zuerst alle Anwendungen auf dem Computer geschlossen werden. Sind mehrere Computer im Heimnetzwerk, sollte kontrolliert werden, ob alle anderen Rechner abgeschaltet sind.
Außerdem sollte man direkt per LAN-Kabel mit dem Router verbunden sein, weil das W-LAN in der Regel durch Wände und Decken behindert wird und so langsamer ist.
Nun kann ein aussagekräftiger DSL Speedtest gemacht werden.
Bei einem DSL Speedtest wird überprüft, wie hoch die maximale Downloadrate eines Internetanschlusses ist, sowie die Uploadrate und die maximale Anzahl von parallelen Verbindungen pro Minute und der sogenannte Ping.
Viele Internetprovider können schlecht das einhalten, was sie versprechen. Zwar kann eine Internetleitung in der Theorie bis zu 16.000 kbit’s im Downstream ermöglichen, aber in der Praxis wird nur selten eine solche Geschwindigkeit erreicht werden.
Es ist keine Seltenheit, dass man zwar DSL 6.000 bezahlt, aber nur das fiktive DSL 4.000 erreichen kann.
Somit bezahlt man oft das Doppelte von der maximal möglichen Leistung.
Gerade ab höheren Geschwindigkeiten, vor allem bei VDSL, also Übertragungsraten von bis zu 16.000 bzw. 50.000 kbit’s bei VDSL+ ist die Angabe des Providers oft nur ungenau.
Auch wenn rechtlich nichts zu machen ist: Es ist doch ganz interessant zu wissen, was die Internetleitung wirklich leisten kann. Dazu eignet sich ein DSL Speedtest hervorragend.

